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Das Mitteschiff zeigt
ein Gewölbe, welches auf acht mit gotischem Laubwerk gekrönten
achteckigen Pfeilern ruht, die vermutlich ur-sprünglich nur zum
Tragen einer flachen Holzdecke bzw. einfacher Gurt- und Kreuz-rippen
bestimmt waren.
Erst aus dem Jahr 1522 liegen erste Abrech-nungen vom
Steinmetzmeister Valentin und Maurermeister Ziegler aus Worbis vor,
die darauf schließen lassen, dass die Rippen-werke der Seitenschiffe
(Netzgewölbe) bzw. das Rippenwerk des Hauptschiffes (Stern-gewölbe)
in dieser Zeit entstanden sind.
Im Gegensatz zu den Schlusssteinen der Seitenschiffe
(Wappenschilde) sind die Schlusssteine des Hauptgewölbes in
der Form von Laubrosetten ausgeführt. |