Pfarrgemeinde am Dom
"zum Heiligen Kreuz"
NORDHAUSEN am Harz
Das
Bauwerk: Bildergalerie: Die Klais-Orgel
Aus dem gotischen Chorgestühl wächst das mächtige
Orgelgehäuse mit seinem vorspringenden Mittelrisalit vor der Westwand empor.
Die Formensprache und die Farben des Prospektes, nach der Idee von
Josef Schäfer (+ 1981), blieben erhalten, lediglich ergänzt durch
die neuen großen Pfeifen des Praestant 16' des Hauptwerks, die
Jalousien des Schwellwerks verdeckend. Die Höhenbegrenzung der
äußeren Pedalfelder liegt auf gleicher Ebene wie die Basis der Gewölbeansätze, das Mittelfeld stößt hier hinein: So ordnet sich die
Orgel dem Raum in seiner Gesamtheit unter - mit Bestimmtheit aber auch mit Schlichtheit und Ruhe
in der Linienführung.
Kirchenmusiker und Dom-Organist Thomas
Hofereiter
an der Klais-Orgel (Pfingsten 2000)
Dateigröße: 616 KB
Ladezeit: ISDN, 77 sec.
T-DSL 2000, 2.5 sec.
Orgelbaufirma
Johannes
Klais Orgelbau GmbH u. Co. KG
Orgelweihe
30. November 1996
Gesamtzahl der Pfeifen:
4.923
Anzahl der Register
56
Disposition:
Helmut Bornefeld (+ 1990)
Prospekt:
für Kassel, Stadthalle:
Josef Schäfer (+ 1981)
für Nordhausen, Dom:
Wolfgang Lukassek (Bischöfliches Bauamt, Erfurt)
in Zusammenarbeit mit Hans Gerd Klais
und Dr. Hans-Wolfgang Theobald
Konstruktion:
Dr. Hans-Wolfgang Theobald
Statik:
HüKeA Bauplanung GmbH Nordhausen
Stahlarbeiten:
Stahlbau & Bauschlosserei GmbH
Nordhausen
Gehäuse:
Fa. Raidar Kohns, Nordhausen
Montage:
Günter Schumacher
Ulrich Busacker
Markus Linden
Intonation:
Klaus Hilchenbach
Andreas Brehm
Heinz Günther Habbig
Disposition
Schwellwerk I C-c 4 ,
75 mm WS
Quintade
16'
Oregonpine, gedeckt
Prinzipal
8'
60% Sn
Gemshorn
8'
60% Sn, konisch
Hohlgedackt
8'
Poruba rosa
Ital. Prinzipal
4'
60% Sn, weit
Rohrflöte
4'
60% Sn
Rohrnasat
2 2 /3 '
40% Sn
Ital. Prinzipal
2'
60% Sn, weit
Blockflöte
2'
60% Sn, konisch
Sifflöte
1'
60% Sn
Rauschharfe
2f.
4'
+ 2 2 /3 ',
70% Sn, konisch
Hörnlein
2f.
1 1 /7 '
70% Sn
Grobmixtur
6-8f.
1 1 /3 '
75% Sn
Musette
16'
60% Sn, Becher
doppelkonisch,
C-H verkürzte Becher
Hautbois
8'
60% Sn, C-f0
verkürzte Becher,
ab fs0
doppelte Köpfe, oben eingebuckt,
ab fs 3
2f. labial
Celesta
4'
Metallplatten, Dämpfung ausschaltbar
Tremulant
Hauptwerk II C-g4, 75 mm WS
Praestant
16'
80 %
Sn, C-fs0 Prospekt,
1996 neu anstelle von Gedacktpommer 60% Sn
Prinzipal
8'
75%
Sn, C-gs0 Prospekt
Rohrflöte
8'
45%
Sn, gedeckt mit Rohr
Oktave
4'
70% Sn
Nachthorn
4'
45%
Sn, konisch
Quinte
2 2 /3 '
60% Sn, konisch
Superoctave
2'
70% Sn
Schweizerpfeife
1
1 /3 '
60% Sn
Großkornett
4f.
2
2 /3 '
45%
Sn, nicht hochgebänkt
Mixtur
6-8f.
2'
75% Sn
Zimbel
4f.
1 /2 '
75% Sn
Trompete
16'
50%
Sn, C-A halbe Becherlänge
Trompete
8'
60%
Sn, volle Länge, ab fs3 2f. labial
Trompete
4'
60%
Sn, ab fs2 2f. labial
Tremulant
Oberwerk (früher Brustwerk) III C-g4 ,
65 mm WS
Rohrpommer
8'
75%
Sn, C-d1 Prospekt, Rohre innen
Salicional
8'
65%
Sn, C-g0 gedeckt,
1996
neu anstelle von Unruh 3f.
Principal
4'
75% Sn
1996
neu anstelle von Siebenquart 2f.
Rohrquintade
4'
60%
Sn, gedeckt mit Rohr
Flötgedackt
4'
Mahagoni, gedeckt
Prinzipal
2'
75% Sn
Gemshorn
2'
60%
Sn, konisch
Nasat
1 1 /3 '
60%
Sn, zylindrisch
Terznone
2f.
4 /5 '
60% Sn
Scharff
5f.
1'
75% Sn
Sordun
16'
40%
Sn, C-h0 Becher verkürzt, zylindrisch mit Spitzen,
Hüte mit Röhrchen
Vox
humana
8'
50%
Sn, Bauform nach Scherer
Schalmei
4'
changierende Bauweise, Becher Messing,
ab fs2 labial
Tremulant
Pedal C-g1 , Pleno-/Sololade (*), 85/75 mm WS
Prinzipal
16'
80% Sn, C-h0 Prospekt
Untersatz
16'
Oregonpinie, gedeckt
Oktave
8'
60% Sn
Gedackt
8'
Eiche
Hohlflöte*
4'
75% Sn, C-g1 Prospekt
Baßzink
2f.
10 2 /3 '
+
6
2 /5 ', Oregonpinie, offen
Hintersatz
5f.
5 1 /3 '
+ 3 1 /5 ' + 2 2 /3 '
+ 2 2 /7 , + 1 7 /9 ',
60% Sn
Choralbaß*
3f.
4'
+ 2' +
1 1 /3 ', 60% Sn
Glöckleinton*
2f.
2'
+ 1',
45% Sn, konisch
Kontrafagott
32'
halbe
Länge, Becher Cu
Posaune
16'
volle
Länge, Becher Cu
Trompete*
8'
C-H
Cu, c0 -g1 50% Sn
Becher nach vorne gekröpft
Clairon*
4'
75% Sn
6
Normalkoppeln (elektrisch)
Setzeranlage 4 x 8 x 2 Kombinationen (1996)
©
Kath. Pfarramt
21. Oktober 2010