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Im Innern der Kirche
fällt dem Betrachter sicher das als kleine Rosette gestaltete
Rundbogenfenster im Chorraum auf.Im Jahr 1965 wurde dieses Fenster -
es zeigt die Darstellung des guten Hirten - von innen zugemauert, um
auf der dann optisch vergrößerten Innenwand ein Graffito
anzubringen, welches aus dem Leben des hl. Bonifatius
- dem Namenspatron dieser Kirche - "berichten" würde.
Von diesem Vorhaben sah man später ab und legte das Fenster, aus
heutiger Sicht Gott sei Dank, im Jahr 1992 wieder frei.
Das über dem Altar frei hängende Kreuz
ist eigens für diese Kirche im Jahr 1971 von Frau Hildegard
Hendrichs geschaf-fen worden. In der Woche vor Ostern (Karwoche)
wird die-ses Kreuz, nicht verhüllt - wie in anderen Kirchen üblich -
sondern mit dem Corpus Christi zur Chorwand gedreht.
Der Altar selbst besteht - wie auch die
Tabernakelstele -aus Muschelkalk und ist nach den Plänen des
Nordhäuser Architekten Konrad Riemann entstanden.
Am 15. Februar 1966 konnte der Altar - ganz nach den Vor-gaben des
II. Vatikanischen Konzils - möglichst nahe bei den mitfeiernden
Gläubigen aufgestellt werden. |