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Nordhäuser Dombauverein |
Pfarrgemeinde am Dom
ZUM HEILIGEN KREUZ
Nordhausen am Harz |
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Vorgeschichte
Aus:
Gedanken
zur geplanten Gründung eines eingetragenen Vereins
zur Erhaltung des Domes von Pfarrer Wolfgang Ipolt
Das
Jahr 2001, das nun begonnen hat, ist das sogenannte ,,Jahr der Ottonen" -
der deutschen Kaiser, die ein großes Kulturerbe hinterließen, das bis heute
als ,,ottonische" Kunst oder Kultur bezeichnet wird. In unserem Dom sehen
wir im Chor auf der rechten Seite als Stifterfiguren Otto I. und Otto II. Das
,,Jahr der Ottonen" wird den Blick sicher auch auf den Dom lenken und es wird uns
viele Besucher bescheren, die wir in unserer Kirche willkommen heißen wollen.
Nachdem
Ende 1999 der Förderverein Nordhäuser Domorgel e.V. aufgelöst wurde, weil die
neue Klais-Orgel nun aufgebaut und finanziert ist und der Förderverein damit
seine Aufgabe erfüllt hatte, blieb eine Idee im Raum stehen: nämlich die,
einen anderen Verein zu gründen, der sich um den Dom als Bauwerk sorgt und um
alles, was vor allem außerhalb der Gottesdienste im Dom stattfindet. Ich denke
an Domführungen, an Konzerte und auch an kleine Ausstellungen, wie z.B. die
Krippenausstellung im Advent.
Im
Herbst 2000 habe ich dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand der Gemeinde
diese Idee vorgetragen und bin dabei auf breite Zustimmung gestoßen. Ein
solcher Verein könnte aus meiner Sicht zwei große Aufgaben haben: einerseits
ist es unser Auftrag, dieses kostbare Bauwerk zu erhalten. Dafür braucht es
nicht nur Geld, sondern auch ein breites Interesse - in der Gemeinde und in der
Stadt Nordhausen. Der Dom ist unser Gotteshaus, er ist aber auch ein wichtiges
Stück Kultur und Geschichte! Andererseits könnte ein solcher Verein auch eine
Brücke zu Menschen sein, die nicht katholisch sind, die sich aber mit uns für
dieses Bauwerk interessieren. Hier könnten wir einen Ort schaffen, an dem viele
Gespräche und Begegnungen zwischen Christen und Nichtchristen möglich wären.
Nach
der Zustimmung von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand möchte ich Ihnen zunächst
auf diesem Wege mitteilen, dass der Verein im Jahr 2001 gegründet werden soll.
Der äußere Anlass dazu ist das erwähnte ,,Jahr der Ottonen". Die neue
Aufgabe, die damit verbunden ist: in den kommenden Jahren werden dringende
Sanierungsmaßnahmen am Dom nötig, die der Verein mit viel Tatkraft unterstützen
soll. Genannt seien beispielsweise die Neueindeckung des Daches, die Sanierung der
Türen und des Chores sowie die Sanierung der Umgrenzungsmauer. Die bleibende
Grundaufgabe eines solchen ,,Dombauvereins" soll es sein, diese Kirche zu
pflegen und kommenden Generationen in einem guten Zustand zu hinterlassen; von
gleichem Interesse sollte aber auch der Austausch über Kultur- und
Glaubensgeschichte unserer Stadt und des Thüringer Landes sein. Ob wir dabei
nicht auch auf wichtige Impulse aus dem Evangelium stoßen? Das wäre dann eine
schöne zusätzliche Frucht der Arbeit eines solchen Vereins.
Demnächst
sollen erste Schritte zur Gründung gegangen werden: Erarbeitung eines Statuts,
Konstituierung eines arbeitsfähigen Vorstandes, Festlegung eines Namens für
den Verein usw. Ich hoffe auf Ihr aller Interesse und auf viele Ideen. Wir dürfen
uns mit einem solchen Verein in guter ,,Nachfolge" der hI. Mathilde wissen,
die vor 1040 Jahren mit dem Bau der Nordhäuser Stiftskirche begann!

Gründungsveranstaltung des Nordhäuser Dombauvereins am 29. Mai 2001
Vorstand
Vorsitzende: Frau Carla Buhl
Stellvertreter: Herr Ernst Feil
Schatzmeisterin: Frau Andrea Kohl
Schriftführer: Herr Ditmar Strietzel
Möchten
auch Sie gern Mitglied im Dombauverein werden, dann melden Sie sich bitte im
Katholischen Pfarramt Nordhausen
[(0 36 31) 90 23 43] oder senden Sie uns
einfach eine E-Mail.
1075 Jahre Nordhausen - einer unserer Beiträge zu diesem Ereignis
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Wir brauchen den Dom -
der Dom braucht uns!
Die Mitglieder des Dombauvereins
möchten den Dom den Menschen der Stadt und den vielen auswärtigen
Besuchern nahe bringen. Wir tun dies auch durch unsere
Öffentlichkeitsarbeit.
Dieses über zwei Meter hohe Modell
unseres Domes haben die Mitglieder des Dombauvereins Eberhard Buchardt
und Alfons Drobner sowie Günter Wagner und Reinhard Wagner in vielen Stunden uneigennütziger Arbeit geschaffen.
Anlässlich der 1075-Jahr-Feier der
Stadt Nordhausen wird in einem großen historischen Festumzug dieses
Modell auf einem Pferdefuhrwerk mitgeführt und soll die Bürger der
Stadt Nordhausen an den Ursprung ihrer Ortes erinnern.
Allerdings, und das muss
immer wieder erwähnt werden, ist der Dom nicht nur ein imposantes
Bauwerk im Ensemble einer historischen Altstadt, sondern auch eines der
kulturellen Zentren Nordhausens (Chor- und Orgelkonzerte).
Aber in erster Linie ist es der Ort der Besinnung und der Liturgiefeiern
einer katholischen Gemeinde.
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1075
Jahre Nordhausen - eine Nachlese
Das Stadtfest
ist vorbei; die Domgemeinde hat als Teil dieser Stadt ihren Anteil
geleistet.
Ich erinnere an den Festvortrag von Dr. Arno Wand im
Bürgersaal des Neuen Rathauses, der ein interessiertes Publikum anzog. Ganz
sicher hat ein großer Teil der Mitglieder unserer Gemeinde dass Schauspiel
"Die Königin" von Helmut Müller gesehen, das vor der einzigartigen Kulisse
unseres Domes und des Kapitelhauses einen Einblick in das Leben Mathildes,
in die familiären Fehden und Versöhnungen, in ihr schwieriges Verhältnis zu
ihren Söhnen Otto und Heinrich und in ihr engagiertes Eintreten für die
Armen und Entrechteten bot. Die Bereicherung, die die Stadt, die wir
besonders als Gemeinde erfuhren, hebt die wenigen Unbequemlichkeiten und
Einschränkungen bei weitem auf.
Und
ich erinnere drittens an den historischen Festumzug am 9. Juni 2002.
Wer Gelegenheit hatte, den ganzen Zug an sich vorüberziehen zu lassen,
hat die viele Mühe wahrnehmen können, die die einzelnen Gruppen -
Kinder wie Erwachsene - auf ihre Kostüme und die Gestaltung der Wagen
verwendet hatten. Für unsere Domgemeinde beteiligte sich der
Dombauverein - wie 1927 - mit einem Festwagen, auf dem ein Modell
unseres Domes "thronte". Viel lobende Anerkennung wurde dem
"Unternehmen" gezollt. Dass es so gut gelang, ist dem Einsatz
tatkräftiger Mitglieder der Kolpingfamilie zu verdanken, die in
stundenlanger Arbeit die maßstabsgetreue Nachbildung geschaffen haben.

Als Vorsitzende des
Dombauvereins möchte ich an dieser Stelle Eberhard Buchardt,
Alfons Drobner, Reinhard und Günter Wagner herzlich danken.
Ich danke aber
auch allen Vereinsmitgliedern, die sich auf irgendeine Weise in die
Aufgaben während des Stadtjubiläums eingebracht haben.
Der Dom steht wieder im Dom! Er wird demnächst mit Hinweisen
versehen, aus denen die Sanierungsarbeiten hervorgehen, die in den
kommenden Jahren auf die Gemeinde zukommen. Und er wird so auf seine Art
um Spenden bitten.
Carla Buhl
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Schönheitskur „Monstranz“
Die Monstranz - fast bezahlt
Sie
erinnern sich?
In der Januar/Februar-Ausgabe des Domboten informierten wir Sie
über die beabsichtigte Restaurierung unserer barocken Monstranz.
Am 1. Fastensonntag konnten wir das Ergebnis der aufwändigen
handwerklichen Arbeit sehen und - das ging wohl allen so -
bewundern. In alter-neuer Schönheit erstrahlt sie, dem Herrn zur
Ehre, uns zur Freude. 2000,- Euro hat der Dombauverein als 1.
Rate aus der Kasse überwiesen.
Die
Sonderkollekte am 2. Fastensonntag erbrachte 488,02 Euro;
inzwischen erhielten wir weitere Spenden in Höhe von 378,--
Euro. So bleibt ein Betrag von 434,00 Euro, den wir als
Rest noch begleichen müssen.
Vielleicht kann diese Erinnerung ja alle diejenigen erreichen, die
sich „eigentlich“ an der Finanzierung beteiligen wollten, bis
jetzt aber noch keine Gelegenheit hatten. |
Und der Weg:
unbar als Überweisung auf das unten angegebene Konto oder
bar im Briefumschlag (bitte im Pfarrbüro) abgeben.
Allen Spendern ein herzliches Vergelt's Gott!
Übrigens: der Dombauverein ist ein gemeinnütziger Verein, der auch
Spendenquittungen ausstellen darf.
Thüringentag
in Mühlhausen vom 3.-5. Oktober 2003
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| Gemeinsam mit dem
Mathildenverein beteiligte sich der Dombauverein am Großen
Mühlhäuser Festumzug.
Als sog. Bild 196 präsentierte man
am 5. Oktober 2003 dem Mühlhäu-ser Publikum ein bedeutsames Stück
der Geschichte Nordhausens. |
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Hier im Bild die
"Abordnung" des Dombauvereins. |
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"Bild 196" setzt
sich in Bewe-gung und wird nach ca. 90 Minuten die
Haupttribüne am Untermarkt passieren. |
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Was gibt's Neues?
Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Mittwoch, dem
23.11.2005, um 19.30 Uhr, im Kapitelhaus statt.
Wir haben uns in diesem Jahr bemüht, nach unseren Kräften -und mit
Ihrer Hilfe- Mittel für die Absicherung unseres Eigenanteils an den
Sanierungskosten zur Verfügung zu stellen. Wir sind in der Lage, noch
in die-sem Jahr eine größere Summe auf das Sanierungskonto zu
überweisen.
Eine große Hilfe war uns das Stifterbuch.
Allen, die auf diesem Wege oder durch direkte Überweisung ihr
Scherflein beigetragen haben, sei herzlich gedankt. Über Getanes und
über künftige Pläne wird am o.g. Abend zu sprechen sein.
Die Jahreshauptversammlung ist öffentlich. Gäste sind herzlich
willkommen. Die Mitglieder des Dombauvereins werden schriftlich
eingeladen.
Carla Buhl, Vorsitzende
Verein zur Pflege und Erhaltung des Domes zum Heiligen Kreuz in
Nordhausen e.V.
(Nordhäuser Dombauverein)
monatlicher Beitrag: 3,00 €
Kreissparkasse Nordhausen
BLZ: 820 54 052
Kto.: 35 000 961
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©
Kath. Pfarramt
16. August 2008 |
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