Kolpingsfamilie in Nordhausen

Pfarrgemeinde am Dom
ZUM HEILIGEN KREUZ
Nordhausen am Harz



Veranstaltungsplan 2010

Gebet der Kolpingsfamilie

Kolping-Grablied


 

Kolping aktuell:

Die Pakete sind pünktlich vor Weihnachten in Rumänien angekommen und konnten an bedürftige und Kinder verteilt werden (siehe auch hier).

In Nordhausen wurden 79 Pakete und 1115,-EUR gesammelt.

Vielen Dank allen Spendern und Unterstützern.

 

Der Diözesanverband Erfurt und die Kolpingsfamilie Nordhausen

 

 

 

Weitere Infos unter www.kolping-dv-erfurt.de Kolpinghilfe!


Aus der Geschichte der Nordhäuser Kolpingsfamilie:

Am 17. Mai 1903 fand im Restaurant „Zum schwarzen Walfisch“ die Gründungsversammlung des Gesellen-vereins Nordhausen statt.

Dabei handelte es sich um die Vereinigung katholischer Jünglinge „Lustig in Ehren“, die in ihren Statuten angab, dass der Verein dem Verband Katholischer Gesellenvereine Köln angehört. Kaplan Gustav Hoffmann war der Gründungspräses, der erste Senior war Otto Brüggemann. Ein bereits im Jahr 1892 gegründeter Jünglingsverein war mangels Beteiligung  wieder aufgelöst worden.

Nach dem I. Weltkrieg gab es nur noch sechs Mitglieder. Bald aber entwickelte sich wieder ein reges Vereinsleben unter den Kaplänen Böckelmann und Heckmann.

1928 feierte man vom 12. Bis 14. Mai das 25-jährige Stiftungsfest mit einem Festumzug durch die Stadt Nordhausen.

Der im September 1933 von der Zentralversammlung in Köln gefasste Beschluss, sich ab sofort „Deutsche Kolpingsfamilie“ zu nennen, konnte nicht verhindern, dass der Verband durch die Nationalsozialisten im Jahre 1935, wie alle konfessionellen Vereine, verboten wurde. Das Eigentum der Kolpingsfamilie wurde beschlagnahmt und alle Aktivitäten unterbunden.

Nach dem Ende des II. Weltkrieges begann unter schwierigen Bedingungen langsam ein Neuanfang. Die Stadt war zu 75 % zerstört, viele Opfer hatte die Gemeinde und die Kolpingsfamilie zu beklagen. Auch der Dom war schwer beschädigt worden.

Ehemalige und neue Kolpingsbrüder trafen sich wieder und packten gemeinsam an, die Schäden zu beseitigen. Nachdem die größte Not gelindert war, bemühte sich die Kolpingsfamilie seit 1953, der Domgemeinde mit großen Karnevalsveranstaltungen im Nordhäuser Gehege Freude zu schenken. Doch ab 1971 war das durch Verbot der Kommunisten auch nicht mehr möglich.

1959 konnte der Kapitelhaussaal eingeweiht werden, der von Kolpingsbrüdern in mühevoller Arbeit geschaffen wurde. 1962 hatte es die Kolpingsfamilie geschafft, dem Dom das volle Geläut wiederzugeben. Die zwei im Krieg verloren gegangenen Glocken konnten in Apolda neu gegossen werden. Unter großer Anteilnahme fand die Glockenweihe statt.

Beim Wiederaufbau des Domdaches mussten viele Tonnen Schutt aus den Gewölbe entfernt werden. Auch diese Arbeiten wurde zum größten Teil von Kolpingsbrüdern übernommen. 1983 konnte im Südturm des Domes eine Schatzkammer eingerichtet werden, die durch die Kolpingsfamilie geschaffen wurde. Durch unzählige Arbeitseinsätze hat sich die Kolpingsfamilie um die Erhaltung des Domes verdient gemacht.

Das Gemeindeleben wurde durch aktive Mitarbeit im Kirchenvorstand und im Pfarrgemeinderat geprägt. Auch die Diakonats- und Kommunionhelfer sind zumeist Kolpingsbrüder und –schwestern.

Seit 1990 ist die Nordhäuser Kolpingsfamilie aktiv in die Rumänienhilfe des Diözesanverbandes eingebunden. Seit zwei Jahren haben wir Kontakt zur Pfarrei Mogesesti-Siret in Rumänien und wollen mithelfen, ein kleines Gemeindehaus zu bauen.

Freundschaftliche Kontakte hegen wir seit 1981 mit der Kolpingsfamile der Gemeinde St. Martin in Berlin und seit 1985 mit der Kolpingsfamilie Hilden. Heute zählt die Nordhäuser Kolpingsfamilie 49 Mitglieder.

Wir bitten nun den Seligen Adolf Kolping, dass er uns auch im 2. Jahrhundert unseres Bestehens mit seinem Segen begleitet.

Treu Kolping 



  Präsides und Senioren seit Gründung der Nordhäuser Kolpingsfamilie

 

               Präsides

 

 

     Senioren / Vorsitzende

1.

Hoffmann, Gustav +

1903 -1905

 

 

 

2.

Nickel, Clemens +

1905 -1908

1.

Brüggemann, Otto +

1903 -1912

3.

Hunstiger, Wilhelm +

1908 -1912

 

 

 

4.

Köhne, Josef +

1912 -1919

2.

Mirswa, Albert +

1912 -1913

3.

Gewohn, Franz

1913 -1919

5.

Wues, Georg +

1919 -1922

4.

Reinhardt, Peter +

1919 -1920

5.

Gewohn, Franz +

1920 -1921

6.

Wege, Willi +

1921 -1923

6.

Bockelmann, Theodor +

1923 -1925

7.

Buhl, Karl +

1923 -1925

7.

Heckmann, Paul +

1925 -1930

8.

Koch, Hubert +

1925 -1927

9.

Buchardt, Gustav +

1927 -1929

10.

Windolph, Linus +

1929 -1931

8.

Schäfer, Albert +

1930 -1932

11.

Saalfeld, Bruno +

1931 -1934

9.

Nolte, Ignaz +

1932 -1938

12.

Buchardt, Josef +

1934 -1957

10.

Schollmeier, Karl +

1938 -1943

11.

Barthelmes, Richard +

1943 -1948

12.

Nowack, Gerhard +

1948 -1952

13.

Heymann, Klaus +

1952 -1954

14.

Richardt, Berthold 

1954 -1955

15.

Koch, Hans Reinhard

1955 -1959

13.

Berger, Arthur +

1957 -1964

16.

Fromm, Hans Georg

1959 -1961

17.

Schollmeyer, Oskar

1961 -1963

18.

Franz, Wolfgang

1963 -1965

14.

Urbansky, Gerhard

1964 -1969

19.

Wokittel, Franz Josef

1965 -1967

20.

Waclawek, Norbert

1967 -1981

15.

Peter, Georg

1969 -1973

16.

Urbansky, Gerhard

1973 -1982

21.

Wand, Arno

1981 -1992

17.

Buchardt, Eberhard

1982 -2004

22.

Ipolt, Wolfgang

seit 1992

18. Streicher, Thomas seit 2004


Vorstand der Kolpingsfamilie Nordhausen (ab 2004)

Vorsitzender der Kolpingfamilie:           Herr Thomas Streicher
Stellvertreterin:                                  Herr Günther Wagner
Kassierer:                                          Herr Ernst Feil
Schriftführer:                                     Herr Ditmar Strietzel
Öffentlichkeitsarbeit:                           Herr Günther Wagner
Vorstandsmitglied:                              Herr Uwe Greiner

 

Gebet der Kolpingsfamilie (pdf - 2,36 KB)

Kolping-Grablied (mp3 - 1682,41 KB)

Veranstaltungsplan 2009 (pdf - 46 KB)

ISDN: ca. 3,5 min; T-DSL: ca. 17 sec


© Kath. Pfarramt
16. Juni 2010