Kolping aktuell: Die Pakete sind pünktlich vor Weihnachten in Rumänien angekommen und konnten an bedürftige und Kinder verteilt werden (siehe auch hier). In Nordhausen wurden 79 Pakete und 1115,-EUR gesammelt. Vielen Dank allen Spendern und Unterstützern.
Der Diözesanverband Erfurt und die Kolpingsfamilie Nordhausen
Weitere Infos unter www.kolping-dv-erfurt.de Kolpinghilfe! Aus der Geschichte der Nordhäuser Kolpingsfamilie:
Am 17. Mai 1903 fand im Restaurant „Zum
schwarzen Walfisch“ die Gründungsversammlung des Gesellen-vereins
Nordhausen statt. Nach dem I. Weltkrieg gab es nur noch sechs Mitglieder. Bald aber entwickelte sich wieder ein reges Vereinsleben unter den Kaplänen Böckelmann und Heckmann. 1928 feierte man vom 12. Bis 14. Mai das 25-jährige Stiftungsfest mit einem Festumzug durch die Stadt Nordhausen. Der im September 1933 von der Zentralversammlung in Köln gefasste Beschluss, sich ab sofort „Deutsche Kolpingsfamilie“ zu nennen, konnte nicht verhindern, dass der Verband durch die Nationalsozialisten im Jahre 1935, wie alle konfessionellen Vereine, verboten wurde. Das Eigentum der Kolpingsfamilie wurde beschlagnahmt und alle Aktivitäten unterbunden. Nach dem Ende des II. Weltkrieges begann unter schwierigen Bedingungen langsam ein Neuanfang. Die Stadt war zu 75 % zerstört, viele Opfer hatte die Gemeinde und die Kolpingsfamilie zu beklagen. Auch der Dom war schwer beschädigt worden. Ehemalige und neue Kolpingsbrüder trafen sich wieder und packten gemeinsam an, die Schäden zu beseitigen. Nachdem die größte Not gelindert war, bemühte sich die Kolpingsfamilie seit 1953, der Domgemeinde mit großen Karnevalsveranstaltungen im Nordhäuser Gehege Freude zu schenken. Doch ab 1971 war das durch Verbot der Kommunisten auch nicht mehr möglich. 1959 konnte der Kapitelhaussaal eingeweiht werden, der von Kolpingsbrüdern in mühevoller Arbeit geschaffen wurde. 1962 hatte es die Kolpingsfamilie geschafft, dem Dom das volle Geläut wiederzugeben. Die zwei im Krieg verloren gegangenen Glocken konnten in Apolda neu gegossen werden. Unter großer Anteilnahme fand die Glockenweihe statt. Beim Wiederaufbau des Domdaches mussten viele Tonnen Schutt aus den Gewölbe entfernt werden. Auch diese Arbeiten wurde zum größten Teil von Kolpingsbrüdern übernommen. 1983 konnte im Südturm des Domes eine Schatzkammer eingerichtet werden, die durch die Kolpingsfamilie geschaffen wurde. Durch unzählige Arbeitseinsätze hat sich die Kolpingsfamilie um die Erhaltung des Domes verdient gemacht. Das Gemeindeleben wurde durch aktive Mitarbeit im Kirchenvorstand und im Pfarrgemeinderat geprägt. Auch die Diakonats- und Kommunionhelfer sind zumeist Kolpingsbrüder und –schwestern. Seit 1990 ist die Nordhäuser Kolpingsfamilie aktiv in die Rumänienhilfe des Diözesanverbandes eingebunden. Seit zwei Jahren haben wir Kontakt zur Pfarrei Mogesesti-Siret in Rumänien und wollen mithelfen, ein kleines Gemeindehaus zu bauen. Freundschaftliche Kontakte hegen wir seit 1981 mit der Kolpingsfamile der Gemeinde St. Martin in Berlin und seit 1985 mit der Kolpingsfamilie Hilden. Heute zählt die Nordhäuser Kolpingsfamilie 49 Mitglieder. Wir bitten nun den Seligen Adolf Kolping, dass er uns auch im 2. Jahrhundert unseres Bestehens mit seinem Segen begleitet. Treu Kolping
Präsides und Senioren seit Gründung der Nordhäuser Kolpingsfamilie
Vorsitzender der Kolpingfamilie:
Herr Thomas Streicher
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||