DOM ZUM HEILIGEN KREUZ      

              NORDHAUSEN           


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Kreuzaltar

  •  befindet sich an der Nordseite des Kirchenschiffes
  • Größe: ca. 2 m x 4 m
  • Oberes Bild: stellt Jesus als den guten Hirten dar
    Er sagt selbst: "Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. (...)     

    Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich (...)" (Joh 10, 11-14) 

  • Altarbild, wahrscheinlich aus dem 16. Jh. stammend,
    zeigt eine figurenreiche Kreuzigungsszene

    • in der Mitte
      Christus mit dem Hauch der letzten Worte  „ Mein Gott, es ist vollbracht“
    • seitlich dahinter
      die mit ihm gekreuzigten Räuber und Verbrecher
    • am Fuße des Kreuzes
      • links kniend Johannes u. Maria Magdalena,
        in ihrem Gewand ein Schimmer der Hoffnung (lichtes blau) erkennbar,
      • rechts trauernde Frauen, vielleicht darunter Maria, Mutter des Jacobus und Joses
    • Hintergrund
      • Kriegsvolk
      • über allem schweben schwarze Wolken, die zuvor mit Erdbeben,
        Donner, Blitzen die Welt erschüttern ließen
      • einer der Anführer in kleiner Gruppe erkennt das Unheil,
        sein Gesicht ist gekennzeichnet von Entsetzen: … „ aber er war Gott“
      • Engelsköpfe und Muscheln, Sinnbilder des göttlichen
        Glaubens umrahmen das Altarbild
  • Inschrift auf dem Altarbild:
    Im Jahre des für den Menschen wieder erlangten Heiles, 1626, ist dieser Altar erbaut worden.
  • Inschrift auf dem Altarsockel:
    Paulus an die Galater:
    Ich will mich allein des Kreuzes Christi Jesu, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die
    Welt gekreuzigt ist und ich der Welt (Gal. 6,14).
    Zur Ehre und aus Liebe zum gekreuzigten Erlöser. Zur mitleidenden Jungfrau und Gottesmutter Maria,
    zu Ehren des Apostels Andreas und der heiligen Jungfrau Margareta.
  • Inschrift am Fuße des Sockels:
    Gestiftet von Dechant Heinrich Simrod, Heiligenstadt, der dieser Kirche zum Heiligen Kreuz vorstand.

Text: Angelika Pohl