DOM ZUM HEILIGEN KREUZ      

              NORDHAUSEN           


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Chorraum

  • ursprünglicher Chor erstreckte sich direkt über der Krypta der romanischen Basilika aus dem Jahre 1130.
  • Zerstörung und Brände erforderten von den Domkapitularen einen Um- bzw. Neubau.

  • 1267 Einweihung des frühgotischen Chorraums

  • unter dem Gewölbe drei Schlusssteine (Rosette, Adler und Kübelhelm)

  • 1270 - 1300 entstanden die sechs lebensgroßen Stifterfiguren ( Sandstein mit Wachsfarbe übermalt)
    vom Altar aus jeweils gegenüber stehend :

  • Heinrich I. und seine Frau Mathilde
  • Sohn Otto I. und Gemahlin Adelheid
  • Enkel Otto II. und Gemahlin Theophanu.

  • 1370 - 1400 Entstehung des Chorgestühls (Hochgotik)
    als eines der bedeutendsten Stücke des Doms!

  • aus Eichenholz gefertigt durch unbekannte Künstler
  • einzigartige, vielfältige Schnitzereien
  • bewundernswerte, ausdrucksvolle figürliche Darstellungen
  • herausragend die Gestaltung der Abschlusswangen (alttestamentarische Motive) z. B.

  • vordere westliche Pultwange: die Auferstehung Christi, darunter Jonas im Bauch des Fisches
  • hohe Wange rechts: die hl. Königin Mathilde ( mit Modell des Domes)

  • 1726 wurde der jetzige barocke Hochaltar aufgebaut

  • der ursprüngliche gotische Flügelaltar verbrannte im 30-jährigen Krieg
  • Mittelpunkt ist ein Bild vom Letzten Abendmahl
  • ganz oben krönt den Hochaltar Maria mit dem Jesuskind und der Kreuzeslanze
  • die lebensgroßen Altarfiguren stellen dar:

  • hl. Königin Mathilde, als Gründerin mit Dommodell
  • hl. Kaiserin Helena mit Kreuzstab, ließ im Jahre 320 nach dem Kreuz Christi suchen
  • des Weiteren : hl. Josef und hl. Nepumuk
  • 1978 Aufstellung des freistehenden Altartisches vor den Stufen zum Hauptschiff
  • 1991 nochmalige sorgfältige Restaurierung des Altars

Im Scheitelbogen des Chores hängt ein gotisches Kreuz (um 1450).

Text: Maria Dexheimer