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Firmung im Dom zu Nordhausen |
Pfarrgemeinde am Dom
ZUM HEILIGEN KREUZ
NORDHAUSEN am Harz |
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Vierzehn Jugendliche und drei Erwachsene
zogen am 26. Juni 2011, geführt durch die Ministranten, in den
Nordhäuser Dom, um unter großer Anteilnahme Ihrer Eltern, Firmpaten und
Gäste aus nah und fern gemeinsam mit dem Weihbischof Dr. Hauke, dem
Dompfarrer Hentrich und dem Diakon Döring "ihren" Firmgottesdienst zu
feiern.
Bevor Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Bild
unten, li) den Firmbewerbern das Sakrament der Firmung spendete, nahm
er vom Dompfarrer Richard Hentrich (Bild unten, re) die Versicherung
entgegen, dass alle Firmlinge sich im vergangenen Jahr intensiv auf den
Empfang des Firmsakramentes vorbereitet haben.
Der Firmakt selbst wird vollzogen, indem
der Bischof jedem einzelnen Firmling mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn
zeichnet, sie bei ihrem Firmnamen nennt und spricht: "Sei besiegelt
durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist".
Das lateinische Wort "firmare" heißt "befestigen, bestärken, tauglich
machen, zum Stehen bringen". In dem Sakrament der Firmspendung senkt
sich auf die Jugendlichen der Heilige Geist herab, der "Herr ist und
lebendig macht". Er will alle Menschen in die "Kunst des Lebens"
einführen. Er will Lebensfreude und Begeisterung schenken.
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In seiner Predigt ermahnt Bischof
Dr. Reinhard Hauke die Firmbe- werber, sich ganz bewusst auf die Wurzeln ihres Glaubens zu besinnen und sich derer zu
erinnern, die ihnen im bisherigen Leben Vorbilder waren.
Beispiele dazu
aus seinem eigenen Leben - er nannte seine Mutter und den
Pfarrer aus seiner Heimatgemeinde Weimar - mögen den Firmlingen
Anregung sein, ihre guten Lebensbegleiter kritisch wahrzunehmen,
sich von ihnen getragen zu fühlen und ihnen auch nachzueifern.
Mit dem Empfang
des Firm- sakramentes bekräftigen die heute anwesenden
Firmbewerber ihre bewusste Teilnahme am christlichen Leben.
Dazu wiederholen
sie vor dem eigentlichen Firmakt ihr Taufver-sprechen,
also die Absage an den Bösen und den Glauben an den dreieinigen
Gott. |
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Im Fürbittgebet bringen die Jugendlichen ihre Nöte, Sorgen und Bitten vor den Herrn und schließen das
Gedenken an die Verstorbenen mit ein. |
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Ein Dankeschön der ganzen Gemeinde gebührt unserer Frau Urbansky.
Seit vielen Jahren,
an Hochfesten, wie auch an "einfachen" Sonntagen, gestaltet
sie in großartiger Weise den Dom und den Altarraum mit ihren
Blumenarrangements. Auch zu dem diesjährigen Firmereignis waren Ambo
und Osterkerze in ihrer Symbolwirkung durch den wunderbaren
Blumen-schmuck unterstützt.
Den Platz vor dem
Ambo, also dem Ort der Verkün- digung des Wort Gottes, war von
Firmlingen und ihren Firmbegleitern, mit Unterstützung unseres
Gemeindereferenten Michael Turbiasz, arrangiert worden. Die Idee
zu diesem wunderbaren Sinnbild der Firmung stammt von Margit
Klodt.
Möge diese
Ansicht eine Erinnerung an die vielen gemeinsamen Stunden der
Vorbereitungszeit sein, besonders dann, wenn jede Kerze für sich
allein an irgendeinem Ort der Welt brennt.
(Zieht hinaus und verkündigt das Evangelium!) |
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Nach dem feierlichen Hochamt, das unter
Anleitung des Kirchenmusikers Thomas Hofereiter von Jugendlichen aus der
Domgemeinde musikalisch gestaltet wurde, nutzte der Bischof die
Gelegenheit seines Aufenthaltes in Nordhausen auf dem Domhof zu spontanen "hautnahen"
Begegnungen und herzlichen Gesprächen mit Gemeindemitgliedern bzw.
Gästen.
Pfarrer Hentrich nahm als Gastgeber gern die
anerkennenden Worte "seines" Bischofs, aber auch die der Eltern und
Paten der Gefirmten, für diesen würdevollen und feierlichen
Firmgottesdienst entgegen.
Das Dankeschön des Pfarrgemeinderates an
dieser Stelle gilt stellvertretend allen "Dienstleistern" die, sehr
oft im Hintergrund wirkend, zum Gelingen des großartigen
Firmereignisses beigetragen haben.
Unsere heute Gefirmten sollen die Gewissheit mitnehmen, dass sie
durch eine ganze Gemeinde, vom Firmhelfer bis zum "nur" Betenden,
mit Freude begleitet wurden.
Vielleicht kann es Anlass sein, dieses Geschenk dankbar anzunehmen,
um zu einem gegebenen Zeitpunkt ein Stück davon weiterzugeben.
Was sonst noch gesehen wurde:
©
Kath. Pfarramt
26. Juni 2011 |
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