Gemeindepilgerfahrt

Pfarrgemeinde am Dom
ZUM HEILIGEN KREUZ
NORDHAUSEN am Harz



Gemeindewallfahrt nach Vierzehnheiligen

Ein markantes Merkmal unseres Glaubens ist die Heiligenverehrung.

Grund für uns, unseren diesjährigen Gemeindeausflug als Pilgerwallfahrt zu einer der wichtigsten Wallfahrt-stätten in Deutschland – der Basilika in Vierzehnheiligen – zu gestalten.

 

Unsere Erwartungen an die Kirche mit dem berühmten Gnadenaltar, genau an der Stelle errichtet, an der in den Jahren 1445 und 1446  Jesus Christus und 14 Nothelfer als Kinder erschienen sind, waren hoch.

So starteten wir mit dem Bus um 6 Uhr in der Früh und fuhren nach Vierzehnheiligen im oberfränkischen Ländle. Neben der Basilika tummeln sich die Händler mit Kreuzen, Kerzen, Weihwasserbecken, Rosen-kränzen und anderen Devotionalien.

Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Hinter einer relativ unspektakulären Außenfassade versteckt sich ein fantastischer, geschichtsträchtiger Kern. Das Kircheninnere umfing uns sofort auf angenehmste Weise, ohne uns zu erschlagen, wie es manche barocke Kirche tun könnte. Diese elegante helle Pracht – eine Verbindung von Barock und Rokoko – zeugt vom Geschmack und von der Meisterschaft der damaligen Architekten, Künstler und Handwerker, die mit dieser filigranen Arbeit auch ihre Liebe und Huld zu Gott zum Ausdruck brachten.

Nach einer Einführung in die Geschichte der Basilika durch den Franziskaner Christophorus hielten wir unter seiner Leitung eine eucharistische Andacht ab. In dieser lernten wir die „Aufgabengebiete“ der 14 Nothelfer kennen. Der gemeinsame Gesang  und das gemeinsame Gebet in diesem wunderschönen Gotteshaus waren für uns ein Erlebnis. Wenn man bedenkt, wer hier schon vor uns gesungen und gebetet hat…

Als wir anschließend die Kirche besichtigten, trauten wir unseren Augen kaum: das ist doch unser Landes-vater Dieter Althaus. Und so war es auch. Er nickte uns freundlich zu, und schon war er mit einigen Mitg-liedern unserer Gemeinde im Gespräch. Er hat ja in diesem Jahr schon viel durchgemacht und sucht, als katholischer Politiker aus dem Eichsfeld, seine Kraft auch aus dem Glauben zu ziehen und Gnade zu finden.

Er war so nett, sich zu einem Foto mit uns überreden zu lassen. Kein abgehobener Politiker, sondern ein Mensch wie wir alle, auch mit Sorgen und Nöten. Wir wünschen ihm Gottes Segen.

 

Auf der Heimfahrt dankten wir singend Gott für diesen wunderschönen Tag. Und wir danken den Menschen, die uns diese Fahrt ermöglicht haben.

 

Thomas Barth

 


 

 


© Kath. Pfarramt
08. Mai 2009